Gundkopf (1.950m)

Der Gundkopf ist heutzutage als Name kaum mehr bekannt, denn auf diesem Gipfel steht die Bergstation der Kanzelwandbahn. Vermutlich ist es den wenigsten bewusst, dass sie bei Ankunft mit der Kanzelwandbahn nicht auf der Kanzelwand stehen, sondern auf dem Gundkopf.
Von Riezlern hat man einige Möglichkeiten auf den Gundkopf zu gelangen. Die einfachste ist natürlich mit der Bergbahn hoch zu fahren. Weitere Möglichkeiten gibt es über die Riezleralp. Von dort entweder über den Gundsattel oder über die Gehrenspitze auf den Gipfel. Eine weitere Möglichkeit von Riezlern gibt es über die Zwerenalp.
Vom Gundkopf lassen sich einige schöne Touren starte. Sehr beliebt ist die Tour über das Fellhorn und den Grat entlang zum Söllereck. Vor allem bei der Alpenrosenblüte eine sehr schöne Tour. Vom Gundkopf lässt sich auch leicht und schnell der wirkliche Gipfel der Kanzelwand (2.057m) besteigen. Schöne Wege gibt es auch über die Roßgund- und Kühgundalpe zur Fiderepasshütte (2.065m) oder auf die Hammerspitze (2.170m) und Kuhgehrenspitze (1.910m).

 


Blick von der Hammerspitze auf den Gundkopf (09.07.2006)

Bildergalerie vom 31.08.2007
 

Eigene Erlebnisse:

31.08.2007
Habe am Abend eine Berglaufeinheit auf die Gehrenspitze und weiter auf dem Grat zum Gundkopf (Bergstation Kanzelwandbahn) gemacht. Eigentlich wollte ich ja über den Gundsattel und die Riezleralp wieder zurück nach Riezlern, da der Weg aber doch recht schmierig war bin ich hinüber zum Gundkopf und weil mich die Kuhgehrenspitze schon die ganze Zeit anlachte querte ich den Steig hinüber, anstatt auf dem breit angelegten Weg runter nach Riezlern zu laufen. Der Regen vom Vortag und das Vieh das dort verweilte hatten den Weg zu einer sehr, sehr schmierigen und rutschigen Sache gemacht. Zwei mal wäre ich auch fast "abgeschmiert", aber ich habe mich zum Glück immer verfangen. Ich habe mir nur gedacht, dass Denken manchmal Glücksache ist. Da laufe ich extra rüber zum Gundkopf, weil es mir über die Riezler Alpe zu schmierig ist und dann laufe ich voll rein in die "Schmiere". Nur damit man noch einen Gipfel mitnehmen kann ...
Von der Kuhgehrenspitze bin ich dann weglos über die Ostflanke zur Talstation des Zwerenalpliftes und hinab nach Riezlern. Auch wenn ich ein wenig dreckig geworden bin, war es eine richtig schöne abendliche Berglaufeinheit.

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