Gehrenspitze (1.857m)

Der Hausberg von Riezlern mit Gipfelkreuz und Gipfelbuch ist eine beliebte Abendtour der Einheimischen. Eigentlich ist es kein richtiger Berg, sondern die Verlängerung eines Grates der sich vom Gundkopf, auf dessen Gipfel sich die Bergstation der Kanzelwandbahn befindet, nach Norden zieht. Schöne Ausblicke ins Tal, hinüber zum Ifen- und Gottesackergebiet oder ins Allgäu. Für die Besteigung sollte man durch den doch recht steil angelegten Weg genügend Kondition mitbringen.
Von Riezlern führt zunächst ein steiler Waldweg zur Riezler Alpe. Von dort führt rechts ein markierter Weg über den Nordgrat auf die Gehrenspitze. Bei Nässe ist dieser Weg sehr rutschig und schmierig. Von hier aus folgt man dem Weg weiter aufwärts und gelangt über den Nordgrat zunächst zum höchsten Punkt (1.965m), der in der Flurnamenkarte mit Rotwand angegeben ist. Hier kann man entweder auf einem neu angelegten Weg in den Gundsattel (1.808m) und von dort wieder zurück zur Riezleralp absteigen, oder weiter dem Grat abwärts folgen und dann wieder hinauf zum Gundkopf (1.950m). Hier kann man dann mit der Seilbahn abfahren, oder zum Gundsattel laufen oder über die Zwerenalpe hinab nach Riezlern steigen. Wer noch nicht genug bekommen hat kann noch Gipfel wie die Kanzelwand (2.057m), Hammerspitze (2.170m) oder Kuhgehrenspitze (1.910m) dran hängen.

 


Gipfelkreuz der Gehrenspitze (31.08.2007)

Bildergalerie vom 31.08.2007
 

Eigene Erlebnisse:

31.08.2007
Habe am Abend eine Berglaufeinheit auf die Gehrenspitze und weiter auf dem Grat zum Gundkopf (Bergstation Kanzelwandbahn) gemacht. Eigentlich wollte ich ja über den Gundsattel und die Riezleralp wieder zurück nach Riezlern, da der Weg aber doch recht schmierig war bin ich hinüber zum Gundkopf und weil mich die Kuhgehrenspitze schon die ganze Zeit anlachte querte ich den Steig hinüber, anstatt auf dem breit angelegten Weg runter nach Riezlern zu laufen. Der Regen vom Vortag und das Vieh das dort verweilte hatten den Weg zu einer sehr, sehr schmierigen und rutschigen Sache gemacht. Zwei mal wäre ich auch fast "abgeschmiert", aber ich habe mich zum Glück immer verfangen. Ich habe mir nur gedacht, dass Denken manchmal Glücksache ist. Da laufe ich extra rüber zum Gundkopf, weil es mir über die Riezler Alpe zu schmierig ist und dann laufe ich voll rein in die "Schmiere". Nur damit man noch einen Gipfel mitnehmen kann ...
Von der Kuhgehrenspitze bin ich dann weglos über die Ostflanke zur Talstation des Zwerenalpliftes und hinab nach Riezlern. Auch wenn ich ein wenig dreckig geworden bin, war es eine richtig schöne abendliche Berglaufeinheit.

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