Walmendinger Horn (1.990m)

Schöner Aussichtsberg mit Blick ins Wildental-Gemstel-Bärgunttal-Schwarzwassertal mit dem Ifenstock und dem Gottesackerplateau. Bei guter Sicht kann man auch die Zugspitze, Deutschlands höchster Berg erkennen. Die bequemste Art der Besteigung erfolgt mit der Walmendinger Horn Bahn und ab der Bergstation noch ca. 10 Minuten zu Fuß bis zum Gipfel. Viele fahren mit der Bahn und laufen anschliessend über die Stutz- und Bühlalpe hinab ins Tal. Eine schöne Alternative ist über die Walmendinger Alpe in das Schwarzwassertal hinabzusteigen. Man kann die Touren allerdings auch von unten nach oben machen!


Sonnenuntergang am Gipfelkreuz. (28.10.2005)

Bilder vom Gipfel aufgenommen
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Persönliche Erlebnisse:

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich auf den Gipfel des Walmendinger Horns in den letzten Jahren einmal normal gelaufen bin. Dafür habe ich die Strecke von mir daheim bis auf den Gipfel mindestens 5x jährlich als Berglauftraining genutzt. Die schnellste Zeit von mir daheim (Innerbödmen) bis auf den Gipfel habe ich am 1. September 2003 mit 49:47 gelaufen (ca. 850 Höhenmeter). 

Wenn ich am alpin Skifahren bin, trifft man mich ziemlich oft in diesem Skigebiet. Sozusagen am "Hoora Boora", wie man bei uns sagt!


Hier ein Bild mit der Trainingsroute von mir daheim (rote Linie).

 

07.06.2006

Bericht und Bilder hier anklicken!

24.05.2002

Obwohl über Nacht die Gipfel angeschneit waren bin ich gegen 19 Uhr zu einem Berglauf auf das Walmendingerhorn aufgebrochen. Es lief heute ganz gut und nach 53:49 Minuten bin ich am Gipfel angelangt. Dort warteten zur Belohnung Sonnenschein und ein herrlicher Rundumblick auf die Berge. In der Melköde und Schwarzwassertal hing der Nebel. Auf dem Hochalppaß (1.938 m) und dahinter der Mohnenfluh (2.544 m) und Braunarlspitze (2.649 m) konnte man ebenso wie auf dem Gemstelkoblett (2.019 m) noch den tiefsten Winter erkennen. Da ich nicht kalt werden wollte habe ich den Sonnenuntergang nicht abgewartet und bin nach 10 Minuten wieder runtergelaufen. Als ich durch die "Heidohla" unterhalb der Bühlalpe lief hörte ich plötzlich zwei Alphörner. Ich fand das wirklich schön und zum ersten mal war mir so richtig bewusst, dass das ja eigentlich Verständigungsinstrumente sind. Ich fühlte mich so richtig daheim. Als ich dann weiter ging, sah ich die beiden auf dem Maisäß stehen. Sie waren einfach da, ohne Zuhörer und Schaulustige. Es war gerade so als ob sie für mich spielen würden. Aber eigentlich waren sie nur so am Üben. Ich fand es auf jeden Fall toll und es war für mich einfach ein Stück Heimat.

18.04.2002 

Bin heute nach dem Arbeiten auf das Walmendinger Horn gelaufen (Berglauftraining). Bis zur Stutzalpe kam ich mehr oder weniger ohne Schnee und dann war bis oben noch ziemlich viel Schnee. Es wäre mal noch genügend Schnee zum Skifahren. Werde vielleicht auch die nächsten Tage mal die Langlauf-Ski nehmen und dort zum Telemarken gehen. Ein Langläufer ist mir dann beim hoch laufen entgegen gekommen. Durch den Schnee habe ich natürlich etwas länger wie sonst üblich auf den Gipfel gebraucht. War in ziemlich genau einer Stunde oben. Abwärts ging es durch den Schnee natürlich sehr schnell und nach 1 Stunde 35 Minuten war ich wieder daheim in Bödmen. So schnell bin ich die ganze Strecke wahrscheinlich noch nie gelaufen.
Interessant war auch das Wetter. Auf der einen Seite konnte ich den Sonnenuntergang beobachten und auf der anderen Seite hat es geschneit.

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